Mittwoch, 25. Juni 2014

Zwischen Holland und dem perfekten Körper

Ja, ich weiß. Der Titel ist vielleicht nicht der sinnerfüllteste, jedoch gab meine Kreativität noch nicht mehr her. Ich bin seit 5 Uhr ohne Grund wach, gammel seitdem rum und fahre für meine Mama Sachen durch die Gegend und hole an einer anderen Stelle wieder welche ab. Zwischendurch esse ich. Und ich schlafe, ich schlafe sogar sehr viel. Leider mag ich solche Tage überhaupt nicht. Solche Tage, an denen man sich für nichts gut genug fühlt. Schule ist zu Ende, man muss nicht mehr lernen, an der Arbeit ist im Moment nicht viel los, weshalb ich selten dort bin. Ich bin ein Mensch, der immer was zu tun haben muss, auch wenn es stressig ist. Ich lebe lieber im Stress als in der Langeweile.

Also brauche ich erstmal ein paar Zwischenbeschäftigungen. Ich weiß nicht, ob das sinnvoll war, aber in Hamburg habe ich mir ein Heftchen gekauft mit dem Titel: "Niederländisch - Wortschatz einfach praktisch". Ich liebe Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch und ein wenig Italienisch kann ich bisher und ich kann und möchte nicht aufhören weitere Sprachen zu lernen. Mein Freund hat mich nur verdutzt angeschaut und sagte "Was willst du denn mit holländisch?"... und dann fing ich an zu überlegen. Es war ein Kauf aus Verzweiflung, hinter dem ein bisschen Ehrgeiz steckt.. Also fing ich an jenem Abend an drin zu blättern.

Kleiner Sprachkurs gefällig?

Hallo, hoe gaat het me je? - Hallo, wie geht es dir?
Leuk je te leren kennen. - Schön, dich kennenzulernen.
Waar ko jij vandaan? - Woher kommst Du?
Ik kom uit... - Ich komme aus...
En waar werk je? - Und wo arbeitest Du?

So viel dazu. Doch irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass es in dem Buch auch ein Kapitel über Essen und Trinken gibt, welches ich mir auf jeden Fall genauer anschauen werde. Dann wäre das Problem auch gelöst, dass die ganzen Niederländer (die ja erwarten, dass du in Deutschland ihre Sprache sprichst...) nicht wissen was "Schweinerückensteak" heißt.




Und was hat das ganze nun mit dem perfekten Körper zu tun?


Naja, relativ wenig. Das ist nur so ein weiteres Zwischenziel, welches ich mir gesetzt hab. Ehrlich gesagt, habe ich den Begriff "perfekter Körper" nur gewählt, um etwas Aufmerksamkeit zu bekommen.. :-D
Denn den habe ich garantiert nicht und will es auch nicht. Ich bin (/war) zufrieden, wie ich bin und es bereitet mir sogar manchmal Sorgen, wenn ich sehe, dass manche Mädels in ihrer Sidebar eine Art "Gewichts-Countdown"platziert haben, wo 52kg als Zielgewicht angegeben ist. Sorry, aber sowas verfolge ich aus Prinzip nicht. Ich denke mir auch oft, hey, irgendwie bist du echt dick, alle anderen sind so schlank. Und dann denke ich mir wieder, so ein Quatsch. Der BMI stimmt und irgendwelche Beschwerden habe ich auch nicht.
Letzte Woche aber dann der kleine "Schock": Ich hab mal eben in 2 Monaten 6kg zugenommen und eine Hose, die ebenda noch passte, tut es nun nicht mehr. Dann fange ich persönlich auch an, mir Gedanken zu machen und habe folgenden Plan für die nächsten 2 Wochen:

- kein Ziel setzen & sich von keinem unter Druck setzen zu lassen
- einfach weniger essen, nach 20 Uhr gar nichts mehr
- keinem Magazin glauben, welches -20kg in 4 Wochen verspricht
- nicht mehr so viele Süßigkeiten essen
- keinen Marathon mit mir selbst veranstalten
- drei mal in der Woche ins Fitnessstudio, einmal joggen

Das mache ich nur zwei Wochen und schaue dann, wie ich mich fühle und wie viel ich wiege. Und eins kann ich euch versichern: Bei mir gibt es keinen Gewichts-Countdown in der Sidebar und ich habe inzwischen eine gesunde Selbstwahrnehmung. Zwischendurch werde ich euch sicher berichten :))

Frühstück: Körnerbrötchen mit Kräuterquark, ein Apfel, Naturjoghurt mit Zitrone und grüner Tee mit Zitrone





 
Bis dann, ihr Lieben :)



Montag, 23. Juni 2014

Moooin! - Von Impressionen aus dem Norden und Philosophie über das Leben

Na ihr Schmuseschollen?

Hä? - Ja, das dachte ich ebenfalls, als mich die Schauspielerin im Hamburg Dungeon so bezeichnete. Doch alles in allem war es eine Glanzleistung, was die Jungs und Mädels dort auf die Bühne gebracht haben - einen Besuch ist es sicher wert!
Wie ihr vielleicht mitbekommen haben könntet, war ich über das lange Wochenende (welches in Hamburg gar nicht existierte), in der schönsten Hansestadt des Nordens: in Hamburg.

Die Stadt hatte nun bereits das dritte mal das Vergnügen, meine kleinen, hastigen Schritte auf ihren Straßen beobachten zu dürfen. Und ich kann immer noch sagen, dass es die vierstündige Fahrt absolut wert war. Eine "Haaafenrundfoaaahrt", wie es die kleinen Männer im Seemannskostüm an den Landungsbrücken immer rufen, ist ein absolutes Must-Do. Ich bin ja eigentlich nicht wirklich die, die sich für Schiffahrt interessiert. Aber wenn ein Schiff mit einer Länge von knapp 400m, beladen mit unzählbar vielen Containern gerade in den Hafen "reinstolziert", komme selbst ich ins Staunen. Das gleiche Gefühl, nur viel negativer unterlegt, gab mir der Anblick der Elbphilarmonie, mit dem Berliner Flughafen wohl das größte Steuerungeheuer in Deutschland, das will ich aber nicht weiter ausweiten...
In der Stadt gibt es so viel zu sehen und wir haben stets versucht, alles mitzunehmen, was geht. Neben einer obligatorischen Shoppingtour durch die Mönckebergstraße (naja, so hieß zumindest die U-Bahnstation), einem Spaziergang an den Landungsbrücken und dem oben genannten Besuch im Hamburger Dungeon, blieb uns die Große Freiheit der Reeperbahn natürlich auch nicht verwehrt. Und da stöckelte sie auch umher, die Dragqueen schlechthin, Olivia Jones. Orangene Perrücke passend zum Lippenstift und zu den High-Heels, aber ich muss echt sagen, ich mag sie.

Hamburg vs. Berlin?! 

Gar nicht so einfach, zwei Städte zu vergleichen, die sich ihre Vorteile durch die geografische Lage oder ihre Historie schon selbst zuschreiben. Keine Frage, in Berlin als unserer Hauptstadt muss man mal gewesen sein. Die Stadt ist hektisch, überall Menschen anderer Nationen, so viele Japaner mit ihren iPads in der Hand wie nirgendwo anders, überall lauert eine andere Sehenswürdigkeit und vielleicht sitzt in der Limousine dort ja gerade unsere Kanzlerin oder der Bundespräsident?! Hamburg ist, wie ich finde, ruhiger. Ob es das Wasser ist, welches hier und da zwischen den Häusern fließt oder dessen Assoziation mit Freiheit und Unendlichkeit (Hier ist der Punkt erreicht, an dem mein pathetisches Schreiben in tiefe Philosophie umzuschwanken scheint... Schluss damit). Unzählige Brücken, Schiffe, schöne, alte Häuser und Bauten, und schon wieder Wasser, die Alster mit den ganzen Tauben und Schwänen, die einem aus der Hand fressen, die nicht zu überfüllten Straßen und nicht zu vergessen das Wasser und die Boote. Diese Ruhe hat Berlin sicherlich nicht inne, aber wer die Hektik liebt, wie ich, kann sich damit schnell anfreunden.

Fazit: Beide Städte sind großartig, Hamburg ist schön ruhig und für eine kurzen Urlaub, ich will jetzt nicht sagen Liebesurlaub, aber irgendwie ja doch, perfekt! Berlin ist laut und verkörpert für mich einen eigenen Stil, wer mehr darüber wissen will, kann gerne meinen Post über Berlin lesen! :)


Der Mexikaner in der Europapassage - Da musste ich hin!!!

Als ich dieses Szenario im Tierpark Hagenbeck beobachten durfte, wurde mir klar, wie stark wir doch vom Affen abstammen.






Bis demnächst, Sandra! <3

Mittwoch, 18. Juni 2014

Ab nach Hamburg - Ich packe meinen Koffer

Hallöchen meine Lieben!

Heute geht es endlich los. Vor fast zwei Monaten habe ich wie wild nach einem Apartment gesucht, in dem mein Freund und ich über unser Einjähriges hausen können. Und dann bekam ich vor kurzem endlich eine Zusage. Ich bin spät dran, wurde mir gesagt und das wusste ich auch. Aber jetzt kann das Wochenende entspannt beginnen. Ich weiß nur nicht, wie ich meinem Freund gleich beichten soll, dass es doch keinen Ofen gibt. Schließlich haben wir doch schon Aufbackbrötchen gekauft. Er wird die Augen verdrehen. Ich nehme einfach den Toaster mit...

Da ich ja nicht so oft etwas mit dem Überthema 'Fashion' poste, da ich im Moment eh nur in Jogginghose rumlaufe, habe ich mir gedacht, dass das nun die perfekte Gelegenheit ist!
 Eigentlich bin ich kein Fashion-Muffel, ich liebe es! Genauso wie ich es liebe, auf Blogs rumzustöbern und Mädels zu bewundern, die sowas einfach jeden Tag ins Netz stellen.

Nun gut, genug geschwärmt. Hier sind die Outfits und die Kleinigkeiten, die ich in meinem Koffer mitnehmen werde. Natürlich ist das nicht alles, das sind nur drei Optionen. Ihr kennt das ja sicherlich. Man fährt vier Tage weg und wird gefragt, ob man ausziehen wolle. Immer das gleiche Übel, aber was soll's.

 

Das wird wohl so der "Lass-uns-mal-an-den-Hafen-Look" 
Mal was schickeres :)

Ja, ich liebe Blazer...

... und Lederjacken :)
Das sind so die restlichen Sachen, die ich immer dabei haben muss :-)


Also bis Montag, ich werde natürlich ordentlich Bilder machen und euch berichten
Sandra

Montag, 16. Juni 2014

Endlich wieder Montag

Ich stehe auf, ziehe die Jalousie hoch und entdecke auf meinem Schreibtisch eine angeknabberte Banane in einer schon mehr als dunkelbraunen Schale, dessen Geruch inzwischen mein ganzes Zimmer erfüllt. Es ist anscheinend eines dieser kuriosen Guten-Morgen-Geschenke von meinem Freund. Ist er nicht süß?... Nicht? Hmm okay...
Und dann rufe ich meinen Kollegen an, frage ihn höflichst, ob ich um halb 11 oder halb 12 da sein soll und er sagt: Gar nicht, oder vielleicht später. Schön, wenn man frei hat. Aber von der finanziellen Seite wäre arbeiten schon toll, schließlich möchte ich mir am langen Wochenende in Hamburg was nettes für den Abiball kaufen.

Übrigens kann ich stolz verkünden: Ich hab mein Abi :-)
12 Jahre ach und krach sind vorbei, 12 Jahre voll Papier, Klausuren, fragwürdigen Unterrichtsmethoden und hier und da mal lustigen Lehrern. Aber was wären wir alle nur ohne Schule, sind wir doch mal ehrlich.
Ab nun heißt es: Ab in den Studiendschungel. Zugegeben gibt es einige Studiengänge, die mich wirklich zum schmunzeln bringen. Darunter z.B. die Studiengänge Blockflöte, Körperpflege, Abfall und Altlast oder Brauereitechnologie. Natürlich muss es auch Menschen geben, die sich für sowas interessieren. Aber ich bleibe lieber bei Medienkommunikation, Romanistik und/oder Publizistik.
Gibt es auch Studenten unter euch? Was studiert ihr und wo? Seid ihr zufrieden?

Nun ja Mädels, bis dahin versuche ich den Tag sinnvoll zum Abend zu bringen.

Euch einen schönen Tag ♥




Donnerstag, 12. Juni 2014

Abenteuer Hauptstadt

Liebste Bloggerwelt!

Nein, ich bin nicht im Abistress untergegangen, aber irgendwie war doch immer etwas zu tun.
Wie ihr vielleicht wisst, war ich in der vergangenen Woche in Berlin. Wer sie kennt, weiß, dass es in unserer Bundeshauptstadt so unglaublich viel zu sehen gibt und die Eindrücke mit schlichten Bildern oft nicht zu vermittelt werden können.
Ein obligatorischer Besuch im Bundestag, am Brandenburger Tor, so wie an diversen anderen Touristen-Hotspots waren nur ein Teil meiner Reise. Ich konnte mir die Ehre nicht nehmen lassen, an einem Planspiel namens "Jugend und Parlament" teilzunehmen und für vier Tage "Abgeordneter" zu spielen. Fest steht für mich: Es war eine große Erfahrung wert, aber in der Politik möchte ich bald nicht sesshaft werden.


Besuch in der Kuppel :)


Ist es nicht schön? ♥


Berlin ist eine saubere, freche und einfache Stadt. 

Die Berliner Schnauze ist - das soll nicht negativ klingen - kein Klischee, sie existiert wirklich. Egal ob bei Kellnern, den Angestellten an der Hostelrezeption oder Plaudereien, denen man ungewollt lauscht, es fällt auf. Der Dialekt, der meiner Meinung nach mit "Icke", "dit" und "jetze" etwas ironisch klingt, ist echt ungewöhnlich beim ersten Mal, jedoch sehr liebenswert vor dem Hintergrund, dass es die Menschen natürlich auch sind.
Wovon ich genauso überrascht war, war diese strahlende Sauberkeit, die sich zumindest über die Ecken erstreckt, die ich besucht habe. Andererseits wäre alles andere sicher auch unangebracht für DIE deutsche Touri-Stadt schlechthin. Doch davon können sich andere Städte in Deutschland definitiv eine Scheibe abschneiden.

Und wieso einfache Stadt? Nun ja, das U-&S-Bahn Netz ist top, man kommt überall hin, egal zu welcher Uhrzeit. Und wenn man was zu essen sucht, findet man es. Bei Bistronamen wie "Pizza" (siehe Bild oben) oder "Wurst :-)" (dessen Bild leider nicht lädt), weiß man sofort was man hat.

Ich mag es eher urban-casual ;) Blazer/Tasche - Zara, Bluse - Zalando, Gürtel - New Yorker, Hose - Mango, Schuhe - Nike's ♥


Ich bin keine Fashionqueen, aber klar achte ich auch darauf, wie ich mich kleide. Hier also was kleines für die Modeblogger unter euch: Ich hoffe, es gefällt und freue mich über eine Rückmeldung :)

Sandra!